THEATERSTÜCKE


THEATER für Kinder (bis 101 Jahre; ach was, bis mind.111 Jahre)


HINWEIS:

Bis Juni 2017 werden keine Buchungen für "Der Bärenkönig" und "Der kleine Stern" entgegengenommen!


Der kleine STERN

Kindertheater, Weihnachten

Eine Erzähl- und Mitmach-Geschichte

Objekttheater, ab 6 Jahre

 

Jeder Stern am Sternenhimmel hat wunderschöne gerade Zacken.

Der kleine Stern Linus wird jedoch mit einem gebogenen Zacken geboren.

Wie er gerade aufgrund dieser (vermeintlichen) Beeinträchtigung zum Helden wird, erzählt diese sternige Geschichte.

Lieb und witzig und ein bisserl schräg. :o)

DER BÄRENKÖNIG

Kindertheater, Erzähltheater

Eine Erzähl- und Mitmach-Geschichte über den respektvollen Umgang miteinander - und ergo auch dem respektlosen

Figurentheater, ab 6 Jahre

 

Die Geschichte eines kleinen lieben Jungen, der durch unglückliche Umstände zum furchterregendsten Bärenkönig der Welt wird und mit harter Hand regiert. Oh ja!

Letzten Endes findet er jedoch wieder zur Unschuld und Liebenswürdigkeit seiner Kindheit

                                                                                                 zurück und wird doch noch glücklich.

Manche meinen, die Geschichte vom Bärenkönig ist erst für Große ab 6, 7, 8 Jahren geeignet. Aber wie sagte vor kurzem ein kleiner Stöpsel von 3 Jahren: "Das war cool!" ;o)

Siehe auch das Manifest, da unten, da...


Theater darf das!

 

Auch Kindertheater darf ernste Themen aufgreifen.

Gesellschaftskritisch sein.

Und es darf Böses zeigen.

Und Dummes tun.

Auch extrem!

 

Die Kinder wissen sehr gut zu unterscheiden, was richtig und was falsch ist. Und was sie in ihrem Leben haben und haben wollen - und was nicht!

Wie bei den Märchen: In Hänsel und Gretel werden die Kinder gefangen gehalten. Und die Hexe wird im Ofen verbrannt. Voll brutal und nicht kindgerecht, denken wir Erwachsenen. Ja, wir Erwachsenen. Genau.

Aber Geschichten und Theater dürfen das!

Und wenn in einem Stück einmal das Böse präsenter ist, macht es auch nichts.

Besonders nicht, wenn die Bösartigkeit auch mal ins Lächerliche gezogen wird, ihr so der Boden unter den Füßen weggezogen wird (das spüren die Kleinen instinktiv).

Es sitzt kein einziges Kind im Publikum, dass sich dieses Böse als Vorbild nimmt. Sicher nicht!

 

Kindertheater darf auch die Erwachsenen überraschen. Und Wörter verwenden, mit denen Kinder noch nichts anfangen können (ja, jugendfrei ist Theater Powidl defintiv, aber "schwierige" Wörter oder Wörter, die ihnen halt noch nichts sagen, weil sie eine andere Lebenswelt haben, kommen durchaus vor).

 

Kinder holen sich schon selbst aus den Geschichten raus, was sie persönlich anspricht. Und beschäftigt. Und hören über andere Sachen einfach drüber hinweg. ;o)

 

Wichtig ist, dass die Geschichte gut ausgeht. Finde ich. Und finden die Kinder!

 

Wenn in den folgenden Tagen nach einem Theaterbesuch bestimmte Themen aufkommen - auch ernste - weil es eben noch im kleinen Kopferl nacharbeitet, dann seid IHR da. Die Eltern, die Bezugspersonen.

Theater reißt Themen und Geschichten auf.

Theater ist der Anlaß für Reibungen, für Konfrontation, für Weiterentwicklung, .

Es schließt keine Geschichten ab. Es präsentiert keine Über-Lösung. Es initiert!

 

Also legt die Erwachsenenbrille ein wenig beiseite, das Überpädagogische, den erhobenen Zeigefinger, das "So-pädagogisch-wertvoll-muss-es-sein-und-ich-weiss-ganz-genau-was-das-ist-alles-andere-ist-ähem-falsch".

 

Eure Kinder sind klüger, als Ihr glaubt!

Und man kann ihnen mehr zumuten, als Ihr glaubt!

;o)

P.S.:

Besonders in Anlehnung an das (Kinder)Theaterstück "Der Bärenkönig" sei dies erwähnt.

Von "zuckersüßem, happyhappy" Kindertheater ist dies nämlich weit entfernt.
Auch, wenn die Kinder dabei viel zu lachen haben. :o)